Die Etikettengestaltung der diesjährigen Hirter Weihnachtsgallone geriet zum Lehrstück dafür, wie professionell junge Talente heute an die Schnittstelle von Kunst, Marke und regionaler Identität herangeführt werden. Im Zentrum steht eine Schülerin: Laureen Dorfer aus der 5. Klasse der HLW St. Veit International, deren Entwurf sich in einem Wettbewerbsumfeld von rund 100 Einreichungen durchgesetzt hat und nun ein festliches Bockbier in limitierter Auflage begleitet.
Dorfer interpretiert mit ihrem Etikett ein klassisches Weihnachtssymbol neu und übersetzt die Idee der „Weihnachtssterne“ in eine Bildsprache, die sowohl auf die Tradition des Festes als auch auf die Wertigkeit des Produktes zielt. Dass eine Oberstufenschülerin die visuelle Visitenkarte eines saisonalen Premiumbieres - des Rubin-Bocks der Privatbrauerei Hirt - verantwortet, verweist auf ein erstaunliches Maß an gestalterischer Reife und auf ein Verständnis für Markenästhetik, das über bloße Schulübungen weit hinausgeht.
Der Kreativwettbewerb, an dem sich rund 100 Schülerinnen und Schüler beteiligten, zwang die Teilnehmer, ein vertrautes Symbol der Weihnachtszeit aus dem Korsett bloßer Dekoration zu lösen und neu zu denken. Dorfer gelang es, diese Aufgabe so zu lösen, dass ihre „Interpretation von Weihnachtssternen“ die Jury der Privatbrauerei Hirt überzeugte und als Siegerentwurf für die diesjährige 2‑Liter‑Gallone ausgewählt wurde.
Kooperation von Schule und Brauerei
Die Kooperation zwischen der Privatbrauerei Hirt und der HLW St. Veit International ist längst mehr als ein PR‑Gag; sie etabliert sich als wiederkehrendes Format, das künstlerische Bildung mit realer Marktpräsenz verbindet. Während die Brauerei von frischen visuellen Impulsen profitiert, erhalten Schülerinnen wie Dorfer eine Bühne, auf der ihre Arbeiten nicht im Klassenzimmer verbleiben, sondern im Handel und in der Öffentlichkeit sichtbar werden.
Die limitierte Hirter Weihnachtsgallone, gefüllt mit Hirter Rubin Bock in charakteristischem Rotton, ist in der Hirter Bierathek und der Hirter Genusstheke in Klagenfurt erhältlich und positioniert sich als regionale Bierspezialität für die Festtage. Für Dorfer bedeutet dies, dass ihre Gestaltung nicht nur ein Wettbewerbsbeitrag bleibt, sondern als Teil eines marktfähigen Produkts in den Geschenkregalen der Region ankommt und damit einen frühen, sichtbaren Erfolg einer künstlerischen Laufbahn markiert.
Die HLW St. Veit International kombiniert wirtschaftliche, umweltbezogene und gastronomische Ausbildung mit einer ästhetischen Praxis, die offenbar ernsthaft auf professionelle Anwendungsfelder zielt. Dass eine Schülerin dieser Schule das Erscheinungsbild eines saisonal exponierten Produkts prägt, zeigt, wie früh hier Verantwortungsbewusstsein, gestalterische Präzision und ein Verständnis für Öffentlichkeit eingefordert und gefördert werden – und wie konsequent individuelle Begabung wie jene von Laureen Dorfer in den Mittelpunkt gerückt wird.